Die Bruttolöhne der Beschäftigten in Deutschland sind erstmals seit einem Jahr wieder gestiegen. Das Statistische Bundesamt bestätigte am Mittwoch einen Bericht der «Bild»-Zeitung, wonach es im ersten Quartal 2010 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einen Zuwachs von 1,3 Prozent pro Beschäftigten gab. Gründe sind das vielfache Auslaufen der Kurzarbeit und die etwas geringere Beschäftigtenzahl. Die Gesamtsumme der Entgelte stieg im gleichen Zeitraum nur um 1,0 Prozent.
Im vergangenen Jahr war die Entgeltsumme pro Beschäftigten erstmals seit der Gründung der Bundesrepublik zurückgegangen. Nach revidierten Zahlen betrug das jährliche Durchschnittsgehalt 27 666 Euro und damit 0,3 Prozent weniger als 2008. In der Folge hatte es auch keine Erhöhung der Renten gegeben, die unmittelbar an die Bruttoverdienste gekoppelt sind.
Für das laufende Jahr geht die Bundesregierung von einem Anstieg der Lohn- und Gehaltssumme um 0,8 Prozent aus. Laut «Bild» könnte bei einer weiterhin positiven Entwicklung 2011 eine kleine Erhöhung für die rund 20 Millionen Rentner drin sein.
Quelle: dpa



